Ich weiß noch genau, wie es sich anfühlte. Jeden Morgen klingelte der Wecker um 06:30 Uhr. Ein tiefer Seufzer, der Kaffee eher Treibstoff als Genuss, und dann ab ins Büro. Ich war gefangen in einem Job, der mich zwar über Wasser hielt, mich aber innerlich ausbrennen ließ. Während die Preise im Supermarkt und an der Zapfsäule stiegen, blieb mein Gehalt fast gleich. Am Ende des Monats? War mehr Monat übrig als Geld.
Kennst du das? Dein Körper ist müde, aber dein Kopf findet einfach keinen Ausschaltknopf. Du liegst stundenlang wach, starrst die Decke an und wälzt To-do-Listen für den nächsten Tag, während dein Partner neben dir friedlich schlummert. Genau so sahen meine Nächte über Monate hinweg aus.

